Olymp

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Trekking in Griechenland

Eine gute Ausrüstung, bequemes und strapazierfähiges Schuhwerk, sowie die Freude an facettenreicher, unwegsamer Natur, das sind die Grundvoraussetzungen für einen erlebnisreichen und unvergesslichen Trekking-Urlaub. Ein ideales Terrain für solch eine Unternehmung ist das griechische Festland und die dazugehörige, faszinierende Inselwelt. Beim Wandern mit Rucksack und Übernachten in freier Natur lassen sich auch die entlegensten Winkel dieses bei Aktivurlaubern äußerst beliebten Reiselandes am besten entdecken. Allerdings sollte man sich vor Ort erkundigen, wo das Lagern in Wald und Flur erlaubt ist. Griechenland bietet herrliche Berglandschaften und teils unberührte Naturräume, die es dem Trekking-Freund ermöglichen, abseits der Touristenpfade in die Welt der griechischen Kultur einzutauchen.

Der Vikos-Aoos-Nationalpark im Norden des Pindos-Gebirges eignet sich bestens für ausgedehnte Trekking-Touren. Aktivurlauber können hier beim Wandern durch eine der ursprünglichsten Regionen Europas nach neuen Herausforderungen suchen. Attraktion dieses Gebietes ist ohne Zweifel die bis zu Tausend Meter tiefe Vikos-Schlucht, die auch als europäischer Grant Canyon bezeichnet wird und seltenen Tieren, wie Steinadlern, Schmutzgeiern, Wölfen und Bären, eine Heimat bietet. Von einem am bewaldeten Hang gelegenen Kloster hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die Schlucht. Umgeben von einer beeindruckenden Bergwelt sind auch die 46 Dörfer von Zagoria, die teilweise aus dem 10. Jahrhundert stammen, auf jeden Fall einen Besuch wert. Es besteht die Möglichkeit, an geführten Trekking-Touren durch das Pindos-Gebirge teilzunehmen. Die wilden, rauschenden Gebirgsbäche laden zu abenteuerlichen Kajakfahrten und zum Rafting ein und gestalten die Tour somit sehr erlebnisreich.

Eine grandiose Bergwelt und ursprüngliche Dörfer, die zum Teil nur zu Fuß erreichbar sind, findet man auf Kreta, in den wilden Lefka Ori, den Weißen Bergen. Das Wandern auf uralten Pfaden erschließt dem Trekking-Fan atemberaubende Schluchten, wie beispielsweise die berühmte Samaria-Schlucht, fruchtbare Hochebenen und zahlreiche Gipfel über 2.000 Meter Höhe. Der höchste der Weißen Berge ist der 2.452 Meter hohe Pachnes. In dieses Gebiet führen keine Straßen oder Seilbahnen, sodass unvergessliche Naturerlebnisse garantiert sind.